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	<title>Mehr als Kunst</title>
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	<description>Ein Blog von Karin Freitag</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Mar 2013 16:42:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vertonte Gedanken zur Sitzung vom 26. März 2013</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 15:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karin Freitags Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der letzten Sitzung vom 30. Oktober hatte sich die Jury von den beiden Künstlern Frank und Patrik Riklin eine Korrektur am Mind Setting, sowie tieferschürfende Informationen zum Gesamtkonzept SUZ (Social ürban Zone) gewünscht. Doch es kam, wie es kommen &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2013/03/28/vertonte-gedanken-zur-sitzung-vom-26-marz-2013/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der letzten Sitzung vom <span style="color: #3366ff;"><a title="Sitzung vom 30. Oktober 2012" href="http://www.mehralskunst.ch/2012/11/09/sitzung-vom-30-oktober-2012/"><span style="color: #3366ff;">30. Oktober</span></a></span> hatte sich die Jury von den beiden Künstlern Frank und Patrik Riklin eine Korrektur am Mind Setting, sowie tieferschürfende Informationen zum Gesamtkonzept SUZ (Social ürban Zone) gewünscht.</p>
<p>Doch es kam, wie es kommen musste. Das Mind Setting wurde zwar erwähnt, aber verändert hatte es sich nicht wirklich. Von Leidenschaft konnte die Schreibende wenig spüren, von Herzblut noch weniger. Die Schreibende hatte &#8211; einmal mehr &#8211; die grösste Mühe, ihre grosse Klappe zu halten, weil ihr blondes Hirn ohne Unterbruch redete und es für sie keine einfache Sache ist, so einen plappernden inneren Dialog unter Kontrolle zu halten.</p>
<p>Exklusiv und nur für diesen einen Blogeintrag gewährt die Schreibende einen Einblick in ihre gedankliche Debatte:</p>
<p><strong>Die Künstler sagen:</strong> Also wir haben nun einen geeigneten Haustechniker gefunden, welcher den Trinkbrunnen einbauen wird. Er heisst Peter Meier und ist der Trainer des FC Schwamendingen, was wir sehr lustig finden.</p>
<p><strong>Die Schreibende denkt:</strong> Ist ja spannend, wirklich. So so, Peter Meier heisst er also. Ungemein interessant. Hätte ja auch Karl Huber heissen können. Oder Peter Muster. Aber ausgerechnet Peter Meier. Heissen so nicht meistens die Pseudo-Klingelknöpfe, die den Briefträgern die Haustüre öffnen? Ist der Typ gar am Ende ein Pseudo-Türklingelknopf der sich als Haustechniker ausgibt? Kann es ein Zufall sein, dass ein Haustechniker ausgerechnet so heisst, wie der Pöstlerknopf oder verbirgt sich dahinter die feine Ironie eines ausgeklügelten Kopfes, der die Künstler und uns alle narren will?</p>
<p><strong>Die Künstler sagen:</strong> Also der Brunnen wird dann so auf einer Schiene befestigt, damit er immer am gleichen Ort stehen bleibt. Und festgezurrt, mit einem Gurt. So einem Festzurrgurt, versteht ihr. Sonst rutscht der Brunnen. Aber mit der Schiene und dem Gurt steht er fest. Das mit dem Gurt haben wir uns überlegt, damit auch wirklich nichts verrückt.</p>
<p><strong>Die Schreibende denkt:</strong> Verrückt? Ja, tatsächlich. So ein Gurt ist eine feine Sache. Man kann ja soviel befestigen mit so einem Gurt. Einen Brunnen zum Beispiel. Oder auch eine Hose, wenn man mal etwas an Gewicht verliert und die Hosen deswegen auch zu verlieren droht. Darum ist ein Gurt vermutlich eine naheliegende Lösung. Und auch praktisch. Weiss nicht, ob ich drauf gekommen wäre, auf die Gurt-Lösung. Vermutlich nicht. Kann gut sein, dass ich den Brunnen mit meiner Heissleimpistole festgeleimt hätte, was aber natürlich mittelfristig keine so gute Idee gewesen wäre, wie die mit dem Gurt. Schliesslich ist man froh, wenn man den Trinkbrunnen ab und an verschieben kann und das wird dann schwierig, wenn man ihn mit dem Heissleim an die Wand geklebt hätte. Und teuer obendrein. Schliesslich frisst so eine Pistole ja mehr Leimkapseln als ein Parkuhr Kleingeld an einem Samstag. Und jeder, der schon mal an einem Samstag in der Innenstadt geparkt hat, weiss, dass das nicht wenig ist. Drum bin ich jetzt wirklich froh, dass die beiden den Einfall mit dem Gurt hatten. Ob Hosenträger auch zur Debatte standen?</p>
<p><strong>Die Künstler sagen:</strong> Es wird diverse Knöpfe geben. Besonders hübsche und je nachdem sogar beleuchtete!</p>
<p><strong>Die Schreibende denkt:</strong> Wow! Leuchtknöpfe! Wenn das mal kein Geniestreich ist! Das Quartier wird ganz schön in Aufruhr kommen, wenn da auf einmal Leuchtknöpfe aus der Hauswand ragen. Wie die Vögel vom Schwamendinger Wald wohl auf diese Lichtverschmutzung reagieren werden? Und ob das Licht früher oder später blau sein wird, so wie jedes Licht in der Stadt Zürich früher oder später blau wird? Aber wie auch immer, die Knöpfe werden besonders gut aussehen. Das ist aber auch das mindeste. Schliesslich kriegen die beiden stattliche 400&#8217;000 Stutz, da kann man schon schöne Knöpfe erwarten. Also eigentlich sogar sehr sehr besonders schöne. Und beleuchtete auch. Wenn ich dran denke! 400&#8217;000 Franken! Dafür würde ich mir einen Fuss abhaken und aus den Zehenknochen Knöpfe schnitzen! Und für das Licht würde ich Glühwürmchen züchten, die darauf abgerichtet sind, erst zu leuchten, wenn sich jemand dem Trinkbrunnen nähert. (Aus Rücksicht auf die Vögel aus dem Schwamendinger Wald).</p>
<p><strong>Die Künstler sagen:</strong> Also wir werden dann schon noch andere Sachen machen, aber das wollen wir jetzt noch nicht verraten. Es soll ja spannend bleiben mit unserer SUZ (Social ürban Zone).</p>
<p><strong>Die Schreibende denkt:</strong> HA! Nichts verraten, damit es spannend bleibt. Ich wette, ihr habt noch keinen Blassen, was weiter gehen soll. Sonst müsstet ihr nicht so in Worthülsen und Nominalisierungen daherreden, dass man beinahe in eine hypnosegleiche Trance verfällt und einzuschlafen droht. Vielleicht wäre das eine Idee für die SUZ? Man könnte doch die Sitzungen aufnehmen (mache ich ja eh) und dann auf dem grossen Platz bequeme Liegen aufstellen und die Aufnahmen abspielen. So als Powernapping-Installation. Menschen aus der ganzen Schweiz, die an einer hartnäckigen Insomnie leiden, würden in Bussen hergekarrt und im Nullkommanix geheilt werden! Ob die Baugenossenschaft wohl Busparkplätze geplant hat und wie hält man die Busfahrer von der Installation fern, damit sich das Tunneldrama vom letzten Jahr nicht wiederholt? Vermutlich müsste die Installation von medizinischem Fachpersonal betreut werden oder aber der Kunstwirt müsste eine entsprechende Fortbildung absolvieren, das müsste man natürlich abklären, ich notier mir das zur Sicherheit mal, wer weiss?</p>
<p><strong>Die Künstler sagen:</strong> blablabla</p>
<p><strong>Die Schreibende denkt:</strong> Hätte ich vielleicht doch nicht die Wolford Strümpfe mit den Punkten kaufen sollen, sondern stattdessen die günstigeren vom Manor? Sind ja eigentlich auch ganz hübsch und weiss kommt auf meinen Beinen eh nicht so gut, weil weiss sind sie ja eh schon, das muss man ja nicht auch noch betonen. Und hoffentlich ist M/L nicht zu gross. Ist ja auch ein Fluch, dass ich mit meinen 172 cm und den 61,5 Kilo genau auf der Kippe zwischen S/M und M/L stehe. An der Hüfte reicht S/M ja in der Regel schon, aber die Beine sind dann halt meistens zu kurz. Aber wenn die Strümpfe zu gross sind sieht es auch scheisse aus. Dann wellt sich die Naht vorne auf dem Bauch so hässlich und das sieht man dann durch den Rock und könnte meinen, es sei eine Krampfader, die sich schnurgerade über meinen Bauch zieht. Obwohl ich jetzt gar nicht sicher weiss, ob es überhaupt Krampfadern am Bauch gibt, aber wer weiss das schon so genau. Es gibt schliesslich kaum etwas, was es nicht gibt! Warum sollte es da keine Krampfadern auf Bäuchen geben! Wär ja gelacht! Wenn aber die Beine zu kurz sind, dann verzieht sich das Muster so hässlich und dann wird aus härzigen kleinen Pünktli so hässliche lange Flären auf den Beinen. Vielleicht ist es doch besser, ich habe die Strumphose in M/L gekauft, weil dann doch noch lieber eine hässliche Naht auf dem Bauch als so Schlieren auf den Beinen. Lustig, dass ich verzogene Punkte als Schlieren bezeichne. Das hat der Ort eigentlich ja auch nicht verdient. Obwohl &#8211; vielleicht war er ja mal als rundes kleines Dorf angedacht und hat sich dann über die Jahre zu einem Schlieren entwickelt, könnte sein. Vielleicht ist es ja auch gar nichts negatives, so ein Schlieren. Aber auf den Beinen möchte ich es jetzt trotzdem nicht haben.</p>
<p>Was die Jurymitglieder während der Sitzung gedacht haben, entzieht sich leider der Erkenntnis der Schreibenden. Vielleicht wäre es hilfreich, deren Köpfe auch einmal zu vertonen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2013/03/gruppe2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1187" title="gruppe2" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2013/03/gruppe2.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2013/03/Gruppe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1188" title="Gruppe" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2013/03/Gruppe.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sitzung vom 30. Oktober 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 10:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karin Freitags Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sitzung war inhaltlich praktisch identisch mit der Sitzung vom 11. September 2012. Dieses mal war die Kunstkommission komplett und auch die beiden Künstler sassen gemeinsam am Tisch. Die Stimmung war zu Beginn der Sitzung noch sehr harzig und auch &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/11/09/sitzung-vom-30-oktober-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sitzung war inhaltlich praktisch identisch mit der <a title="Sitzung vom 11. September 2012 / 14 Uhr bis 16.30 Uhr" href="http://www.mehralskunst.ch/2012/09/26/sitzung-vom-11-september-2012-14-uhr-bis-16-30-uhr/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #3366ff;">Sitzung vom 11. September 2012</span></span></a>. Dieses mal war die Kunstkommission komplett und auch die beiden Künstler sassen gemeinsam am Tisch. Die Stimmung war zu Beginn der Sitzung noch sehr harzig und auch die Diskussion drehte sich noch immer um den Selecta-Kaffeeautomaten und um die Sozial ürban Zone. Ein beherztes Eingreifen des Sitzungsleiters Peter Schmid konnte die Angelegenheit dann aber in die richtige Richtung lenken, und ein geplantes <span style="color: #3366ff;"><a title="Fondue gut, alles gut." href="http://www.mehralskunst.ch/2012/02/28/fondue-gut-alles-gut/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Fondue</span></a></span> bei der Schreibenden wird dem Projekt noch den Rest geben. Es geht ums Mind Setting, weisch!</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/11/gruppe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1172" title="gruppe" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/11/gruppe.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sitzung vom 11. September 2012 / 14 Uhr bis 16.30 Uhr</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 11:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karin Freitags Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Anwesend: Peter Schmid, Monika Sprecher, Philipp Meier, Sabine Frei, Anne Kaestle, Charlotte Tschumi, Frank Riklin und die Schreibende. (In der Sitzreihenfolge der Ohrfeige nach). Diskutiert wurde (einmal mehr) die Umsetzbarkeit der Konzepts Social ürban Zone, kurz &#8220;SUZ&#8221;, welche als künstlerischer &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/09/26/sitzung-vom-11-september-2012-14-uhr-bis-16-30-uhr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anwesend: Peter Schmid, Monika Sprecher, Philipp Meier, Sabine Frei, Anne Kaestle, Charlotte Tschumi, Frank Riklin und die Schreibende. (In der Sitzreihenfolge der Ohrfeige nach).</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/09/gruppe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1163" title="gruppe" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/09/gruppe.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
<p>Diskutiert wurde (einmal mehr) die Umsetzbarkeit der Konzepts Social ürban Zone, kurz &#8220;SUZ&#8221;, welche als künstlerischer Eingriff ins neue Quartier von &#8220;mehr als Wohnen&#8221; gelten soll. Geplant ist ein ungewöhnlicher Trinkbrunnen von Selecta, welcher so in ein Gebäude eingebaut werden soll, dass man von ausserhalb des Hauses ein Getränk bestellen kann. Das Getränk soll gratis sein und Bedingung ist, dass man ein eigenes Trinkgefäss, eine Tasse oder einen Becher, dabeihat. Um diesen Automaten herum sollen Begegnungen stattfinden, welche die &#8220;SUZ&#8221; ausmachen.</p>
<p>Die Bandbreite der Ebenen, auf welchem das Projekt diskutiert wurde, reichte von &#8220;Ist es das für CHF 400&#8217;000.&#8211;?&#8221; bis &#8220;welche Getränke werden angeboten und gibt es mehrere Knöpfe am Automaten oder nur einen?&#8221; Thema war aber auch die Platzierung des Automaten. Da die beiden Künstler Frank und Patrik Riklin für die Phase II beauftragt sind, welche sich über den Zeitraum des Baus erstreckt, wird der Automat vorerst am Pavillon der Baugenossenschaft &#8220;Mehr als Wohnen&#8221; angebracht werden. Danach will man ihn umsiedeln an ein Gebäuse der Siedlung. Vorgeschlagen wurde das Gebäude L, welches sich am Rande der neuen Überbauung befindet, in der Nähe der Busstation &#8216;Kehrrichtverbrennung&#8217;. Diese würde man dabei gerne umbenennen, zB in den wohlklingenden Namen &#8216;ungewöhnlicher Trinkbrunnen&#8217;. Von Seiten der Baugenossenschaft wurde diese Platzierung als zu teuer eingestuft, da es sich um Gewerbefläche handelt, welche im m2-Preis höher ist, als Privatwohnfläche. Darum wurde danach über einen möglichen Standort gerätselt, welcher sich im Zentrum des neuen Quartiers, oder an dessen Peripherie befinden kann. Als Manifest könnte man sich eine Leuchtbeschriftung auf dem betreffenden Gebäude vorstellen, welches auch von ausserhalb der Siedlung gut sichtbar wäre.</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/09/siedlung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1164" title="siedlung" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/09/siedlung.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
<p>Der Automat sollte ursprünglich einen Knopf haben und ein Getränk gratis anbieten. Bei dieser Sitzung standen aber auf einmal mehrere Wahlknöpfe und damit eine Auswahl von mehreren Getränken zur Debatte.</p>
<p>Die &#8220;SUZ&#8221; soll ausserdem von einem Kunstwirt betreut und bespielt werden. Sein Gehalt und die Mehrkosten für die Kunst sollen über einen Beitrag finanziert werden, der Teil der Mietkosten sein wird. Jeder Mieter der Siedlung wird sich also mit einem Beitrag an der &#8220;SUZ&#8221; beteiligen. Die Baugenossenschaft gibt zu bedenken, dass der vorgeschlagene Betrag von CHF 20.&#8211; bei weitem zu hoch ist. Was die Aufgaben des Kunstwirts sein sollen, blieb indessen eher unklar. Während in früheren Diskussionen die Bewirtschaftung des ungewöhnlichen Trinkbrunnens im Zentrum standen, waren diese nun kein Thema mehr.</p>
<p>Zudem ist ein Manifest geplant, welches im Rahmen von fünf Workshops, welche von den beiden Künstlern geleitet werden, ausgearbeitet werden soll. Die Waffen der Kreativität sollen zu einer sprachlichen Umsetzung und damit in die Sichtbarmachung führen. (Der Satz hat wirklich so gelautet.)</p>
<p>Die Schreibende hätte sich eine Diskussion darüber gewünscht, WER man mit dem ungewöhnlichen Trinkbrunnen in die &#8220;SUZ&#8221; locken möchte. Stattdessen wurde darüber geredet, wo er sich baulich gut unterbringen liesse. Ausserdem findet die Schreibende, dass es einen Unterschied macht, ob der Automat einen oder mehrere Knöpfe zur Auswahl hat. Wie schon in Blogeinträgen zuvor rät die Schreibende die beiden Künstler zur Reduktion. Weniger Worte können manchmal mehr Wirkung erzielen,zu viele Knöpfe aus einem spannenden Kunstprojekt einen hundsgewöhnlichen Selecta-ungewöhnlicher Trinkbrunnen machen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/09/plan.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1165" title="plan" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/09/plan.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
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		<title>Etwas vernünftiges.</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/08/23/etwas-vernunftiges/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 09:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Freitag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Time-Capsule auf dem Hunziker-Areal vergraben</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/07/21/time-capsule-auf-dem-hunziker-areal-vergraben/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jul 2012 16:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>grillowagner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Am 16. Juni 2012 hat Philip Matesic in einer Zeitkapsel (Time-Capsule) Erinnerungsstücke an soziale Beziehungen auf dem Hunziker-Areal vergraben. Die Kapsel soll die nächsten Jahrzehnte im Boden bleiben, bis sie bei Umbauarbeiten wieder gefunden und geöffnet werden kann. Erst &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/07/21/time-capsule-auf-dem-hunziker-areal-vergraben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/07/Philip_TimeCapsule_2_www2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1143" title="Philip_TimeCapsule_2_www" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/07/Philip_TimeCapsule_2_www2.jpg" alt="Markierung Time-Capsule" width="640" height="480" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 16. Juni 2012 hat Philip Matesic in einer Zeitkapsel (Time-Capsule) Erinnerungsstücke an soziale Beziehungen auf dem Hunziker-Areal vergraben. Die Kapsel soll die nächsten Jahrzehnte im Boden bleiben, bis sie bei Umbauarbeiten wieder gefunden und geöffnet werden kann. Erst dann wird sich herausstellen, welche Dokumente und Erinnerungen sich in der Kapsel befinden.</p>
<p>Matesic macht mit diesem Abschluss darauf aufmerksam, wie gewachsene soziale Beziehungen durch Bauvorhaben zerstört und neu geknüpft werden. Gleichzeitig bleibt offen, wie und wo die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner des Hunziker-Areals verbleiben. Die Zeitkapsel soll als ein verborgenes Denkmal für die Umbruchsituation des Areals erinnern und mit feinem Geschick zeigen, wie brüchig und anfällig soziale Beziehungen sind.</p>
<p>Philip Matesic hat damit sein Langzeitprojekt abgeschlossen, in dem nachbarschaftliche Beziehungen auf und neben dem Hunziker-Areal knüpfte. Mehr zum Verlauf seiner Arbeit und Interventionen finden Sie unter folgenden Links: <a href="http://www.mehralskunst.ch/2011/12/01/vergiss-deinen-schirm-nicht/" target="_blank">Vergiss deinen Schirm nicht!</a> und sein <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/02/05/zweiter-beitrag-philip-matesic-und-silvan-kalin/" target="_blank">Zwischenbericht in Gedichtform</a>.</p>
<p>Weitere Bilder und Informationen finden Sie unter Philip Matesics <a href="http://www.philipmatesic.com/page_6C706564786E7575457E787F75817A747470424345454C3D887A8180594D4E525551.html" target="_blank">Website</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sitzung vom 12. Juni 2012 / Konzept-Präsentation von Atelier für Sonderaufgaben</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/06/14/sitzung-vom-12-juni-2012-konzept-prasentation-von-atelier-fur-sonderaufgaben/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 13:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karin Freitags Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Dienstag fand die Präsentation statt, an welcher das Künstlerteam &#8216;Atelier für Sonderaufgaben&#8216;, Frank und Patrik Riklin, ihr Konzept für die 2. Phase von &#8220;Mehr als Kunst&#8221; vorstellten. Anwesend waren neben Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben, sowie &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/06/14/sitzung-vom-12-juni-2012-konzept-prasentation-von-atelier-fur-sonderaufgaben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Dienstag fand die Präsentation statt, an welcher das Künstlerteam &#8216;<strong><a href="http://www.sonderaufgaben.ch/http://" target="_blank">Atelier für Sonderaufgaben</a></strong>&#8216;, Frank und Patrik Riklin, ihr Konzept für die 2. Phase von &#8220;Mehr als Kunst&#8221; vorstellten.</p>
<p>Anwesend waren neben Frank und Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben, sowie die Mitglieder der Kunstkommission: Peter Schmid, Andreas Hofer, Monika Sprecher, Mirjam Wicki, Charlotte Tschumi, Sabine Frei, Dan Schürch, Philipp Meier und die Schreibende.</p>
<p>Zu Beginn stellten die beiden Künstler sich und einen kleinen Ausschnitt ihrer Arbeit mit diesem <strong><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=cdc85319-cec0-4a96-922e-7aa9ba371388" target="_blank">Kulturplatz-Beitrag</a></strong> vor. Danach erklärten sie ihre Herangehensweise an Projekte und ihre Einstellung zur eigenen Arbeit. &#8220;Wenn wir Kunst am Bau machen, soll es nicht einfach Gestaltung oder Deko sein. Wir wollen einen Diskurs auslösen. Das Atelier für Sonderaufgaben entwickelt sich fortlaufend weiter. Ebenso soll die Intervention eine Sozialdramaturgische Situation provozieren, welche die Menschen die nächsten 30 Jahre lang beschäftigt. Es soll eine Geschichte erzählt werden. Eine Geschichte mit Fortsetzungen.&#8221;</p>
<p>Als Unterkunft für diese Visionen haben Frank und Patrik Riklin ein Wort kreiert, welches wegweisend sein soll auch für andere Städte, andere Bauvorhaben. Es heisst &#8220;SOZIAL URBAN ZONE&#8221; oder kurz &#8220;SUZ&#8221;  und ist als Gegenreaktion zum Trend von Städten wie St. Gallen gedacht, die ihre Innenstadt in &#8220;Sleeping Zones&#8221; mit Lärmverbot machen wollen. Anstatt Plätze gegen die Bevölkerung zu &#8220;schützen&#8221;, soll diese explizit zum Verweilen eingeladen werden. Dafür hat das &#8216;Atelier für Sonderaufgeben&#8217; eine Idee aus seiner Schublade geholt, welche diese Vision unterstützen soll.</p>
<p>Ein ungewöhnlicher Trinkbrunnen soll künftig an der nördlichen Innenwand des &#8216;mehr als wohnen&#8217;-Pavillions angebracht werden, der von aussen bedient werden kann, indem man eine Tasse oder ein Glas darunter hält. Das Getränk kann nicht ausgewählt werden, es wird ausschliesslich eines angeboten, zB. Kaffee. Und es muss nicht dafür bezahlt werden, mit dem Mitbringen eines Trinkgefässes erhält man es umsonst.</p>
<p>Diese künstlerische Intervention soll dazu führen, dass umliegende Anwohner oder Menschen, die im Quartier arbeiten, sich zum gemeinsamen Kaffee (oder einem anderen Getränk, diese Entscheidung steht noch offen) vor dem Pavillion treffen und ein Austausch entstehen kann. Voraussichtlich soll der Pavillion, der heute die Mitarbeiter der Baugenossenschaft &#8216;mehr als wohnen&#8217; beherbergt, während der ganzen Bauphase auf dem Hunzikerareal bestehen bleiben und eventuell sogar darüber hinaus. Trotzdem wurde ein Umzug des Automaten in ein zukünftiges Wohnhaus des neuen Quartiers andiskutiert. Die Meinungen darüber gingen stark auseinander. Während einige den Umzug als Chance sehen, haben andere die Befürchtung, dass der ursprüngliche Charakter der Idee verloren gehen könnte. Die Architekten in der Jury brachten den Begriff der &#8216;Musterwohnung&#8217; ein, welche ebenfalls während dem Bau als Zwischenlösung dient.</p>
<p>Darüber hinaus wollen die Brüder Riklin einen grossen Planschrank, der heute im Pavillion steht und in welchem Baupläne aufbewahrt werden, in eines der neuen Gebäude einmauern lassen. Dieser soll ebenfalls von aussen zugänglich sein und aufgefüllt werden mit Dokumenten. Die Instandhaltung und Kuration des Schranks, sowie des ungewöhnlichen Trinkbrunnens soll ein &#8220;Kunstwirt&#8221; übernehmen, der in der Genossenschaft wohnt und dafür einen Lohn bezieht. Dieser soll abgedeckt werden über einen Zuschlag auf der Nebenkostenabrechnung der Mieter, welcher als &#8220;ID-Faktor&#8221; (Identifikations-Faktor) ausgewiesen wird. Dieser Posten auf der Nebenkostenabrechnung der Anwohner soll dazu beitragen, dass die Identifikation mit dem Kunstprojekt gestärkt wird. Während der Projektphase werden die Künstler selber als Kunstwirte agieren und das Projekt betreuen, später soll es selbständig weiter laufen können.</p>
<p>Die Jury hat diese Idee grundsätzlich positiv aufgenommen. Unklar war, inwiefern die Intervention in &#8220;Phase III&#8221; des Projekts &#8216;Mehr als Kunst&#8217; eingreifen würde, welche man einem künftigen KünstlerIn/KuratorIn übergeben möchte. (Die Phase II, welche vom Atelier für Sonderaufgaben bespielt wird, umfasst die Phase des Baus bis zur Fertigstellung des Quartiers. Die Phase III die Zeit danach, wenn Mieter die Liegenschaften beziehen.) Zudem wünschten sich einige Jurymitglieder mehr Schärfung dieser künftigen &#8220;SOZIAL URBAN ZONE&#8221; und bezweifelten damit, dass diese beiden Projekte dafür ausreichen würden. Die Künstler argumentierten dagegen, dass es sinnvoller sei, sich auf wenige Projekte mit Konzentration einzulassen, anstatt die Vision in vielen beliebigen Interventionen zu verwässern. Ebenfalls sprach man darüber, ob diese &#8220;SOZIAL URBAN ZONE&#8221; sich etablieren und für einen längeren Zeitraum Strahlkraft haben würde. Es wurde darüber philosophiert, ob der ungewöhnliche Trinkbrunnen, über eine erste Phase der Euphorie, nachhaltig Menschen anziehen kann.</p>
<p>Dies alles und mehr wurde anlässlich der etwas mehr als zwei Stunden dauernden Sitzung diskutiert. Vieles, was der Schreibenden durch den Kopf ging (die Schreibende hat in der Jury offiziell keine Stimme und hält sich auch meistens daran), wurde allerdings nicht, oder zu wenig deutlich angesprochen.</p>
<p>So zum Beispiel, dass das vorgeführte Projekt ein gemeinsames Kind vom &#8216;Atelier für Sonderaufgaben&#8217; und &#8216;<strong><a href="http://www.futurafrosch.org/" target="_blank">Futurafrosch</a></strong>&#8216; war. Futurafrosch wird von Sabine Frei in der Jury von &#8216;Mehr als Kunst&#8217; vertreten. Das Konzept wurde von diesen beiden in ähnlicher Form an anderer Stelle an einem Wettbewerb eingereicht, aber leider nicht angenommen. Sabine Frei war es auch, welche die Riklin Brüder zum Thema machte und diese der Jury für die Phase II vorschlug. Wenn auch Sabine Frei während der endgültigen Abstimmung den Raum verlassen musste, so war doch sie es, die den beiden zu diesem Auftrag über CHF 400&#8217;000 verholfen hat. Für die Schreibende, welche für ihre ausgesprochene Sensibilität bekannt ist, grenzt dieses Vorgehen der Künstler an Dreistigkeit, zumal sie den Eindruck hatte, dass es zwischen dem &#8216;Atelier für Sonderaufgaben&#8217; und &#8216;Futurafrosch&#8217; nicht abgesprochen war. Zudem wurde dieser Aspekt von Seiten der Künstler erst aufgegriffen, als der Kiefer der Schreibenden lautstark auf der Tischplatte aufschlug. Die Künstler nennen diese Vorgehensweise vermutlich &#8220;Ressourcenorientiertes Handeln&#8221;. Die Schreibende nennt es fehlende Transparenz und Knappheit an frischer Inspiration. Dabei hatte sie sich genau darauf so sehr gefreut! Schliesslich sind unverbrauchte Lösungen und mutige Denkansätze die Kernkompetenz des &#8216;Ateliers für Sonderaufgaben&#8217; und die Schreibende ist zuversichtlich, dass es diese auch für &#8220;Mehr als Kunst&#8221; gibt.  Darum appeliert sie an die kreative Frechheit der Riklin Brothers. Die banale haben sie bereits unter Beweis gestellt.</p>
<p>Ausserdem ist der Schreibenden aufgefallen, dass die Künstler sehr viel geredet haben. Zu viel. So als müsste die Fülle an Wörtern dem Projekt Inhalt verleihen, der ihm sonst abgehen würde. Es entstand der Eindruck, als müssten sich die beiden selber von der Relevanz des Vorschlags überzeugen. Bei Worten verhält es sich allerdings ähnlich wie beim Geld. Ein Zuviel davon führt unweigerlich in die Inflation.</p>
<p>Trotzdem bleibt die Schreibende zuversichtlich und freut sich auf die nächste Sitzung! Im Wissen darum, dass die beiden es besser können!</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/06/andreas.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1114" title="andreas" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/06/andreas.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Protokoll der Projektsitzung «Wohnung zu verlosen» vom 28.3.2012</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/05/02/protokoll/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>grillowagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Play-Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder: Jon Etter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bild_web2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1090" title="Bild_web2" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bild_web2.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1086" title="Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_1" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_1.jpg" alt="" width="1653" height="2339" /></a><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1087" title="Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_2" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_2.jpg" alt="" width="1653" height="2339" /></a></p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1088" title="Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_3" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Protokoll_Projektsitzung_version20120420_Seite_3.jpg" alt="" width="1653" height="2339" /></a></p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bild_web1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1089" title="Bild_web1" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bild_web1.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bild_web3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1092" title="Bild_web3" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bild_web3.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a>Bilder: Jon Etter</p>
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		<title>Wohnung zu verlosen &#8211; zweiter Akt.</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/03/29/wohnung-zu-verlosen-zweiter-akt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karin Freitags Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend sassen sich im Veranstaltungsraum &#8220;Rosengarten&#8221; die Vertreter der Genossenschaft &#8220;mehr als Wohnen&#8221;, Monika Sprecher und Peter Schmid dem Künstler Felix Eggmann, flankiert von einem tüchtigen Protokollschreiber und einer nicht minder tüchtigeren Juristin, Beatrice Glaser, gegenüber. Der Anlass war &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/03/29/wohnung-zu-verlosen-zweiter-akt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend sassen sich im Veranstaltungsraum &#8220;Rosengarten&#8221; die Vertreter der Genossenschaft &#8220;mehr als Wohnen&#8221;, Monika Sprecher und Peter Schmid dem Künstler <a href="http://www.flxlabs.org/" target="_blank">Felix Eggmann</a>, flankiert von einem tüchtigen Protokollschreiber und einer nicht minder tüchtigeren Juristin, Beatrice Glaser, gegenüber.</p>
<p>Der Anlass war von zwei Hand voll engagierter ZuschauerInnen besucht und die Atmosphäre spannend und angeregt. Es ging darum, die Rahmenbedingungen der Aktion &#8220;Wohnung zu verlosen&#8221; festzulegen, sowie vertraglich festzuhalten. Diese Kunstaktion befasst sich mit den Regeln der Wohnungsvergabe von Wohngenossenschaften und will durch das Aufbrechen dieser, zum Nachdenken anregen. Alles soll dem Zufall überlassen werden. Die Mieterschaft, aber auch die Dauer des Mietvertrags und sogar die Grösse der Wohnung sollen von einem Computersystem willkürlich verlost werden.</p>
<p>Festgehalten wurde aber in erster Linie an eingefleischten Genossenschafts-Werten wie &#8220;Gleichbehandlung&#8221; und &#8220;Gerechtigkeit&#8221;. Es wurde darüber diskutiert, wie man mit einem Zufallssystem die strengen Belegungspläne der Genossenschaft einhalten kann. Die Genossenschaft will keinen Single in einer Fünfzimmerwohnung, aber auch keine Fünfköpfige Familie in einer Zweizimmerwohnung haben. Darum wurden erst diverse Varianten andiskutiert, welche alle an deren Umsetzbarkeit scheiterten. Schliesslich schlug ein motivierter Peter Schmid vor, dass man im Falle einer Unterbelegung dem Mieter eine Frist von zwei Jahren einräumen würde, in welcher er die Mieterschaft &#8220;aufstocken&#8221; muss. Im Falle einer Überbelegung will man harmonische Familien allerdings nicht zur Scheidung oder zur Adoptionsfreigabe der Kinder zwingen, sondern in nützlicher Frist eine passende Wohnung in der Genossenschaft anbieten. Dieser Vorschlag wurde von beiden Parteien als gangbarer Weg bezeichnet.</p>
<p>Der Künstler und die Juristin hätten gerne etwas an den Genossenschafts-Statuten herum geschraubt, aber dies wurde von einer rigoros kopfschüttelnden Monika Sprecher und einem ebensolchen Peter Schmid kategorisch abgelehnt. Die Statuten einer Baugenossenschaft scheinen eine heilige Kuh zu sein, an welcher nicht gerüttelt werden darf, soviel wurde während der Veranstaltung klar. Anwesend war ebenfalls Charlotte Tschumi von der Jury &#8220;Mehr als Kunst&#8221;, welche die Perspektive der Künstler vertrat und an die Offenheit der Genossenschaft appellierte.</p>
<p>Ebenfalls klar wurde der Schreibenden auch, dass Felix Eggmann ein bemerkenswerter Künstler, aber leider ein schlechter Verkäufer seines eigenen Projekts ist. Auf viele Fragen der Kommission hatte er keine spontane Antwort, obwohl diese bereits im Vorfeld hätten geklärt werden können. Dafür war seine juristische Vertretung zu jedem Zeitpunkt souverän und konnte ihren Mandanten und dessen Idee elegant um Hindernisse manövrieren.</p>
<p>Diskutiert wurde auch die Laufzeit des Projekts, welche sich auch per Zufall generieren und zwischen 11 und 111 Jahren belaufen soll. Peter Schmid war zwar der Meinung, dass eine Vertraugsdauer von über 100 Jahren als unsittlich gilt, davon hatte die Juristin Beatrice Glaser allerdings noch nie etwas gehört. Eine vorzeitige Kündigung des Kunst-Vertrags zwischen der Genossenschaft und dem Künstler wurde ebenfalls in Betracht gezogen und es fielen Begriffe wie Konventionalstrafe und Vertragsbruch. Diese wurden gleichfalls als unsittlich bezeichnet und durch hübschere Worthülsen ersetzt.</p>
<p>Vier Fazite des Abends:</p>
<p>1. Das Projekt gefällt und hat sehr viel Potential, ist aber bis dato zu wenig durchdacht.</p>
<p>2. Peter Schmid hat eine unversiegbare verbale Quelle, um die er von der Schreibenden sehr bewundert wird.</p>
<p>3. Der Stefan Wagner hat neuerdings eine richtige Frisur.</p>
<p>4. Es ist immer von Vorteil, wenn man eine kompetente, charmante Juristin an seiner Seite hat.</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/alle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1059" title="alle" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/alle.jpg" alt="" width="1936" height="1936" /></a><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/frisur.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1060" title="frisur" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/frisur.jpg" alt="" width="1936" height="1936" /></a><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/peter2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1068" title="peter" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/peter2.jpg" alt="" width="1936" height="1936" /></a><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/anwältin2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1070" title="anwältin" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/anwältin2.jpg" alt="" width="1936" height="1936" /></a></p>
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		<title>Wohnung zu verlosen – Verhandlung 2</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/03/16/wohnung-zu-verlosen-%e2%80%93-verhandlung-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>grillowagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Play-Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch, 28. März 2012, 19 Uhr Veranstaltungslokal Rosengarten, Kalkbreitestrasse 2, 8003 Zürich, Haltestelle Kalkbreite Nachdem der Künstler Felix Eggmann in der ersten Verhandlung des Kunstprojekts „Wohnung zu verlosen“ am 18. Januar einen ersten Vertragsentwurf zur Auslosung einer Wohnung der Geschäftsleitung &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/03/16/wohnung-zu-verlosen-%e2%80%93-verhandlung-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 28. März 2012, 19 Uhr<br />
Veranstaltungslokal Rosengarten, Kalkbreitestrasse 2, 8003 Zürich, Haltestelle Kalkbreite</p>
<p>Nachdem der Künstler Felix Eggmann in der ersten Verhandlung des Kunstprojekts „Wohnung zu verlosen“ am 18. Januar einen ersten Vertragsentwurf zur Auslosung einer Wohnung der Geschäftsleitung der Baugenossenschaft mehr als wohnen übergeben hat, tritt nun die „heisse“ Phase der Vertragsverhandlung ein. Wird es Felix Eggmann gelingen, die Geschäftsleitung davon zu überzeugen, dass in Zukunft eine Wohnung der dreizehn zu bauenden Mietshäuser nicht durch „Menschenhand“, sondern durch ein elektronisches System vergeben wird? Nun stehen harte Fakten zur Diskussion. Es diskutieren wiederum die Geschäftsleitung, Felix Eggmann und die Juristin Beatrice Glaser im Lokal der Baugenossenschaft Kalkbreite. Kommen Sie und diskutieren Sie mit.</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/verhandlung1_www.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1027" title="Vertragsübergabe" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/verhandlung1_www.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></p>
<p>V.l.n.r.: Kuratorenduo Wagner/Grillo, Felix Eggmann, Geschäftsleitung “mehr als wohnen” Monika Sprecher und Peter Schmid (Foto Jon Etter)</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.mehralskunst.ch/2011/12/01/wohnung-zu-verlosen/">http://www.mehralskunst.ch/2011/12/01/wohnung-zu-verlosen</a><br />
<a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/01/20/wohnung-zu-verlosen-2">http://www.mehralskunst.ch/2012/01/20/wohnung-zu-verlosen-2</a></p>
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		<title>Philips Matesics Beitrag: ein Rückblick</title>
		<link>http://www.mehralskunst.ch/2012/03/16/philips-matesic-projekt-ein-ruckblick/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>grillowagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Play-Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Philip Matesic in August 2011 mit der Bewohnerschaft der neben dem Hunziker-Areal liegenden  Siedlung Andreaspark 1 mit seinem Projekt „Vergiss deinen Schirm nicht“ in Kontakt trat (http://www.mehralskunst.ch/2011/12/01/vergiss-deinen-schirm-nicht/), hat er sich mehr und mehr in das Wohn-Netzwerk ums und im &#8230; <a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/03/16/philips-matesic-projekt-ein-ruckblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Philip Matesic in August 2011 mit der Bewohnerschaft der neben dem Hunziker-Areal liegenden  Siedlung Andreaspark 1 mit seinem Projekt „Vergiss deinen Schirm nicht“ in Kontakt trat (<a href="http://www.mehralskunst.ch/2011/12/01/vergiss-deinen-schirm-nicht/">http://www.mehralskunst.ch/2011/12/01/vergiss-deinen-schirm-nicht/</a>), hat er sich mehr und mehr in das Wohn-Netzwerk ums und im Hunziker-Areal eingelebt. Zusammen mit dem Künstler Sivan Kälin, gelang es Philip, die Bewohner des Andreasparks mit derjenigen der Wagenburg, die sich auf dem Zirkusgelände des Hunziker-Areals befindet, zusammen zu bringen. Nach einem gemeinsamen Pizzaessen im benachbarten Restaurant „Bonjour Pizza“ kam es zu einem gemeinsamen Besuch des Stücks <em>Marasa – musirque théâtre</em> im Dezember im Theater Neumarkt. Weil die „Resultate“ dieser Gemeinschaftsbildung privat bleiben, trotzdem aber eine künstlerische Form übernehmen sollten, entschlossen sich Philip und Silvan, zwei Fotos zu schiessen, welche die zwei unterschiedlichen Perspektiven sowie Wohnensformen deutlich machen. Einmal aus dem Fenster des Andreasparks auf die Wagenburg und umgekehrt. Dazu fertigte Philip ein Gedicht an, in dem er sein Vorgehen und Eindrücke zusammenfasste. (<a href="http://www.mehralskunst.ch/2012/02/05/zweiter-beitrag-philip-matesic-und-silvan-kalin/">http://www.mehralskunst.ch/2012/02/05/zweiter-beitrag-philip-matesic-und-silvan-kalin/</a>)</p>
<p>Über die strengen Wintertage ruhte Philips Arbeit. Philip entschloss sich im Februar, die Arbeit ohne Silvan fortzusetzen. Er schlug seinen neu gewonnenen Bekannten nun vor, die gemachten Erinnerungen an das Areal sowie die neu entstandenen Freundschaften in einer Time-Capsule zu konservieren. Philip wird von April bis Mai Erinnerungsstücke einsammeln und diese in eine in England bestellte Time-Capsule einfügen und mit einer Schweissnaht verschliessen. In Absprache mit Monika Sprecher wird er im Juni die Time-Capsule auf einem von der Bautätigkeit nicht betroffenen Geländeteil vergraben. Dies wird er ohne das Beisein von Öffentlichkeit unternehmen, aber fotografisch festhalten. Was in die Kapsel hineinkommt, wird nicht dokumentiert. Schliesslich wird Philip einen Lageplan anfertigen und mehr als wohnen übergeben, sodass man die Time-Capsule in einigen Jahrzehnten wieder ausgraben kann.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, dass Philip Matesic es gelungen ist, einerseits neue Gemeinschaften ums Hunzikerareal zu bilden und diese zu konservieren. Er etabliert damit über diese Konservierung hinaus auf dem Hunziker-Areal eine Gedächtniskultur, die dem Ort über dessen räumliche Struktur eine Bedeutung verleiht. Erzählungen über die Vergangenheit bilden die Grundlage vieler Gemeinschaften. Umso mehr erscheint eine solches Vorgehen in einer Zeit, die durch flüchtige digitale Medien bestimmt ist, geradezu anachronistisch und reizvoll.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1045" title="Bild_Entwurf" src="http://www.mehralskunst.ch/wp-content/uploads/2012/03/Bild_Entwurf.jpg" alt="" width="415" height="284" /></p>
<p>Entwurf eines möglichen Kastens für die Time-Capsule</p>
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